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Brief von
Provinzial
P. Santi Rizieri sss
12.11.2011
Lieber P. Alber
Othmar
Lieber P. Costabiei Klaus,
Liebe
Eucharistiner-Mitbrüder in Wien
Liebe Christen
der Pfarre St. Ägyd in Gumpendorf
Mir ist es leider
nicht möglich, persönlich bei Euch zu sein. Mit diesem
Schreiben, das ich Euch durch
P. Ferdinand Pratzner, meinen Delegierten überbringe,
möchte ich meine Nähe bekunden.
Vor allem drücke
ich P. Othmar Alber meinen ganz herzlichen Dank aus in
Anerkennung aller
Jahre (36!), in denen er sich mit großem Einsatz und pastoralem
Sinn für das Wohl der Pfarrgemeinde eingesetzt hat.
Lieber P. Othmar!
Ich kann heute gut Deine Gefühle nachempfinden. Vor vier Jahren
habe ich beim Abschied von der Pfarre St. Augustin in Prato die
gleiche Erfahrung gemacht
Doch im Schmerz der Trennung ist es schön zu erfahren,
wie sehr du die christliche Gemeinde geliebt und wie sehr diese
dich gemocht hat. Gegenseitig habt ihr euch gestützt und
miteinander seid ihr gewachsen im tatkräftigen Glauben. In
dieser Zeit ist die Pfarrgemeinde gewachsen im Geiste des
zweiten Vatikanischen Konzils, hat die einsatzfreudige
Mitarbeiter vieler Laien erlebt und ist gewachsen im Dialog mit
der Ortskirche mit ihren verschiedenen kirchlichen und
ökumenischen Institutionen. Ich danke dir auch im Namen unserer
Kongregation (der Eucharistiner), zumal du deinem Nachfolger
eine schöne, lebendige, zukunftsorientierte und evangelisierende
Pfarre übergibst. Der Herr wird deine Stärke und dein Trost
sein.
Auch an dich,
lieber P. Klaus, möchte ich ein paar Worte richten. Dein Dienst
folgt den Spuren von P. Othmar; mit dem du in den letzten Jahren
eng zusammengearbeitet hast, so dass du als der geeignete Mann
erscheinst, die bisherige pastorale Arbeit fortzusetzen. In
diesem Moment sind eigentlich weitere Worte überflüssig, weil
ich denke, dass du während der geistlichen Einkehrtage im Lichte
des Wortes Gottes Prioritäten gesetzt hast. Ich sage dir nur:
liebe die christliche Gemeinde von St. Ägyd und nimm sie an als
deine geistliche Familie, die dir der Herr Jesus geschenkt hat.
Die konkreten Personen mit ihrem Glaubensweg, ihren Grenzen,
Qualitäten und Hoffnungen sind die Schwestern und Brüder, die
der Herr dir anvertraut.
Ich will dir nur in Erinnerung rufen, was unsere
Lebensregel bezüglich der Pfarreien sagt, die uns Eucharistinern
anvertraut sind:
„Unsere Pfarreien
wollen wir zu echten Gemeinschaften machen, die von der
Eucharistie, als Lebensquelle und Lebensmitte geprägt werden:
Sie seien: Orte des verkündigten und gelebten Evangeliums; Orte
des Gebetes, der eucharistischen Anbetung und festlicher
Veranstaltungen; Orte des Teilens und der Gemeinschaft; Orte der
Freiheit und der Förderung des Menschen. Untereinander einig,
arbeiten die Ordensleute, die in der Pfarrseelsorge eingesetzt
sind, besonders mit den
einsatzbereiten Laien zusammen. Unter dem Wirken des
Heiligen Geistes, der das Leben der Kirche fortdauernd erneuert,
entstehen, wachsen und engagieren sich in Gruppen und
Gemeinschaften. Wir tun mit an ihrem Entstehen und an ihrer
Entfaltung. (LR 41).
Ich wende mich
auch an euch, liebe Gläubige der Pfarre St. Ägyd. ich danke euch
aufrichtig für die Worte der Wertschätzung betreffend P. Othmar
und seine Mitbrüder, die ich bei meinen Besuchen in Wien
vernehmen konnte. Es waren Worte des Vertrauens und des
beispielhaften Glaubens. Ich bin sicher, dass ihr nun P. Klaus
herzlich als euren neuen Pfarrer aufnehmen werdet. Betet für
ihn. Betet, dass er
unter euch ein Zeichen der Liebe und der Einheit in Christus
sei. Betet, dass die Sakramente des Lebens, die er
berufen ist, euch zu spenden, zugleich sein Leben und
sein Herz umwanden in Christus. Seid ihm nahe auch in der
Mitarbeit, in der Freundschaft und mit gutem Rat. Ich bitte
euch, eure bisherige Mitarbeit mit P. Klaus fortzusetzen.
Miteinander könnt ihr aus dieser Pfarrei eine Schule der
Gemeinschaft machen.
Erlaubt mir noch
ein Dankeschön den übrigen Euharistinern zu sagen für alle ihre
guten Dienste in der Pfarre. Vergelt’s
Gott!
Schließlich
möchte ich einen ergebenen Gruß richten an den Erzbischof von
Wien, Seine Eminenz den Herrn Kardinal
Christof Schönborn,
den Herrn Bischofsvikar P. Dr. Michael Zacherl mit herzlichem
Dank für die Verabschiedung von P. Othmar Alber und die
Einführung seines Nachfolgers P. Klaus Costabiei, sowie an die
ganze Priesterschaft der Erzdiözese Wien mit dem aufrichtigen
Dank für die freundliche Aufnahme der Eucharistiner. in ihrer
Ortskirche.
Möge die heilige
Eucharistie, - gefeiert, gebetet und gelebt - die uns alle
zuinnerst verbindet, unseren priesterlichen Dienst und unser
ganzes christliches Leben prägen.
p. Santi Rizieri sss
Provinzial
Prato, am 7. September 2011
Original zum Downloaden
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Liebe
Pfarrgemeinde!
09.10.2011 Obwohl wir nach wie
vor nicht genau wissen, wann unser Altpfarrer P. Othmar Alber
seitens seines Ordens endgültig aus Gumpendorf abberufen wird,
wollen wir doch schon Vorbereitungen für eine Verabschiedung
treffen, die seinem 36-jährigen Wirken in unserer Pfarre
entspricht. Als Abschiedsgeschenk der Pfarre denken wir an ein
Buch, in dem wir unsere gemeinsamen Erinnerungen mit P. Othmar
festhalten: an Taufen, Erstkommunion, Hochzeiten, Reisen......
Wenn Sie sich an diesem Buch beteiligen möchten,
verwenden Sie bitte ein A4-Blatt, bei dem Sie vom linken Rand
unbedingt 6 cm freilassen, damit ihr Text beim Binden nicht
verschwindet. Schreiben Sie für P. Othmar, was sein Wirken in
unserer Pfarre für Sie persönlich bedeutet hat, was Sie mit
seiner Tätigkeit bei uns verbindet und kopieren Sie nach
Möglichkeit ein oder zwei Fotos ein. Sollten Sie dabei
Schwierigkeiten haben, legen Sie die Fotos einfach bei (mit
Namen und Telefonnummer versehen); wir werden uns dann um die
entsprechende Verarbeitung kümmern.
Bitte geben Sie das von Ihnen gestaltete Blatt
bis 10. Dezember 2011 in der Pfarrkanzlei bei
Hr. Nowak oder an einem Sonntag nach der 10:30 Uhr Messe bei mir
oder einem anderen PGR in einem Kuvert oder Umschlag ab.
Es wäre schön, wenn viele unserer
Pfarrmitglieder sich an diesem Geschenk beteiligen würden.
Informieren Sie daher bitte auch andere Gumpendorfer von dieser
Aktion.
Hoffen wir, dass dieses Projekt ein dickes Buch
ergibt, das P. Othmars segensreiche Tätigkeit widerspiegelt.
Machen wir uns an die Arbeit!
Danke im Voraus!
Friederike Eckert-Zahradnicek
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